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Lampe mit künstlichem Sonnenlicht

Wenn im Winter die Sonne lange auf sich warten läßt, vergeht manch einem die gute Laune. Kein Wunder, wir sind von der Energie der Sonne abhängig, und unser Wohlgefühl ist nun einmal auf Tageslicht ausgerichtet. Nachts fühlen sich nur Vampire wohl! Aber auch im Sommer gibt es oft lange, trübe Tage, die auf die Stimmung drücken und manch einen  leicht depressiv werden lassen.

Sonnenlicht künstlich herstellen

Deshalb wurde die Lichtdusche erfunden, speziell die Tageslichtdusche. Das ist eine Art künstliches Sonnenlicht, weil die Strahlung, die diese Lampe von sich gibt, eben nicht so wie bei einer ganz normalen Glühbirne ist. Das Licht gleicht in der Zusammensetzung dem der Sonne, deshalb kommt es uns morgens nach dem Einschalten der Tageslichtlampe so vor, als würde die Sonne aufgehen.

aurora Lichtdusche
Tageslichtdusche Aurora, spendet herrliches, helles künstliches Sonnenlicht
Foto: Wellango*

Diese, auch als „Sonnenlichtlampe“ bezeichnete Lichtdusche, kann wirklich die Müdigkeit und auch die schlechte Laune morgens früh vertreiben. Ich nutze sie schon einige Jahre, überwiegend im Winter, da ich die restliche Zeit das Glück habe, auf meiner Garten – Terrasse zu frühstücken. Klar, im zeitigem Frühjahr oder auch im Herbst ist es noch etwas kühl am frühen Morgen,  aber gerade im Frühling freue ich mich immer wieder, wenn ich der echten Sonne beim Aufgehen zusehen kann.

Im Winter geht es nicht: erst einmal ist es auf der Terrasse nun wirklich zu kalt, und dann beliebt die Sonne immer erst aufzugehen, wenn ich schon auf Arbeit sein muß. Deshalb habe ich mir schon vor ein paar Jahren das künstliche Sonnenlicht in die Wohnung geholt, erst ein ganz kleines, zur Probe, dann eine mittlere Größe. Die ist für den Hausbgebrauch völlig ausreichend, große Lichtwände sind ja eher etwas für Lichtstudios oder Gruppentherapie.

Und diese Entscheidung habe ich nicht bereut: Ich will nicht sagen, daß ich mich zum Ende des Sommers schon wieder auf den Winter freue. Weil ich da meine Tageslichtlampe anschalten kann. Aber ich sehe doch viel gelassener in die Zukunft als früher, wo ich mich morgens immers schon gegrault habe, das Bett zu verlassen.

Die Lichtdusche

Ich weiß nun nicht, wem der Begriff „Lichtdusche“ für die Tageslichtlampe eingefallen ist. Ich tendiere eher dazu, sie „Sonnenlichtlampe“ zu nennen. Denn mit einer Dusche hat die Lampe nicht viel zu tun, außerdem gibt es ja neuerdings Brauseköpfe mit eingebauter Beleuchtung, die nennt so manch einer auch „Lichtdusche“. Obwohl das Licht dort oben bleibt, und nicht wie bei einer Dusche von oben herab auf den Körper rieselt.

Die Lichtdusche sollte jeder einmal ausprobieren, der bei schlechtem Wetter immer genau so schlechte Laune hat (habe ich meinem Chef auch schon empfohlen!). Sie bringt keine schnelle Besserung, muß schon regelmäßig angewendet werden und muß nicht das größte und teuerste Modell sein. Um zu testen gibt es kleine Tischgeräte, da muß man dann morgens etwas mehr Zeit investieren, aber glauben Sie mir: Es lohnt sich!